Versuchst du, dich zwischen FLEX-FIT und TURBOFLEX für dein nächstes Glasgeländerprojekt zu entscheiden?
Wenn du Glasgeländer montierst, kennst du den Ärger über knifflige Anpassungen, gekippte Glasscheiben und verschwendete Zeit vor Ort. Selbst mit zuverlässigen Werkzeugen kann die Feinabstimmung deinen Zeitplan sprengen, vor allem, wenn du es mit engen Zeitplänen oder hohen Installationen zu tun hast.
Welches Glasgeländersystem hilft dir also, schneller und mit weniger Fehlern zu installieren? FLEXFIT oder TURBOFLEX? Beide sind ONLEVEL Produkte, aber ihre Eigenschaften unterscheiden sich.
In diesem Vergleich erhältst du eine klare Aufschlüsselung beider Systeme: wie sie sich anpassen, wie schnell sie sich installieren lassen und welche Präzision du erwarten kannst. So kannst du sicher sein, dass du die beste Lösung für dein nächstes Projekt findest.
Wie passen FLEXFIT und TURBOFLEX das Glas an?
FLEXFIT verwendet ein keilbasiertes System für die vertikale Ausrichtung.
Installateure setzen FLEXFIT-Keile in das Basisprofil ein und justieren das Glas mit einem mitgelieferten Justierwerkzeug. Auch nach dem Einbau kann die vertikale Neigung noch korrigiert werden, ohne dass das Glas demontiert werden muss.

TURBOFLEX kommt ganz ohne Keile aus.
Stattdessen kann der Monteur die Einstellungen von Hand, direkt an der Glasscheibe, nur mit dem Drehmomentschlüsselwerkzeug 6N/m vornehmen. Dieses System vereinfacht den gesamten Prozess und ist besonders in engen oder erhöhten Räumen nützlich.

Welches System lässt sich schneller installieren?
FLEX FIT ist anderen Systemen auf dem Markt ebenbürtig, aber Turboflex bleibt insgesamt das schnellste System.
Mit FLEXFIT können alle Arbeiten von innen ausgeführt werden, ein Gerüst ist nicht erforderlich. Die Konstruktion ermöglicht eine Glasanpassung von bis zu 34 mm, was den Installateuren große Flexibilität bietet. In den meisten Fällen sind jedoch nach dem Einbau noch einige Präzisionsarbeiten und kleinere Anpassungen der Ausrichtung erforderlich.
TURBOFLEX ermöglicht einen schnelleren Einbau als herkömmliche Lösungen, da keine Keile, Spezialwerkzeuge und die meisten nachträglichen Korrekturen erforderlich sind. Die Glasanpassung wird direkt an der Scheibe vorgenommen, wobei der Keil dem Glas automatisch folgt. Der Keil wird mit einer einzigen Schraube mit einem Drehmoment von 6 Nm befestigt, wodurch Fehler bei der Positionierung minimiert und spätere Korrekturen vermieden werden.
Am wichtigsten ist: TURBOFLEX muss nach dem Einbau nicht angepasst werden.
Welches System bietet mehr Präzision?
Flex Fit bietet eine horizontale Ausrichtung von 1,0° zu beiden Seiten. Dies ermöglicht eine solide Kontrolle bei der Ausrichtung des Glasscheibenwinkels während des Einbaus.
TURBOFLEX bietet sowohl eine horizontale als auch eine vertikale Verstellung mit eingebautem Toleranzausgleich. Du kannst den Glaswinkel um 2° in beide Richtungen verstellen. Die optionale Glashöhenverstellung ermöglicht eine vertikale Korrektur von ±3 mm an jeder Ecke des Glases und sorgt so für einen perfekt parallelen Abstand zwischen den Scheiben.
Welches System ist planungssicherer?
Wenn es um Planungsgenauigkeit geht, setzt TURBOFLEX einen höheren Standard. Seine Technik ist darauf ausgelegt, die Schwankungen auf der Baustelle zu minimieren, indem die Abhängigkeit von Einstellkomponenten und Toleranzen verringert wird. Das bedeutet Folgendes:
- Genaue Kostenvoranschläge für die Installation mit hohem Vertrauen
- Eingebaute Einstellbarkeit, die Korrekturen nach der Installation überflüssig macht
- Vorhersehbare Arbeitsabläufe, die eine einheitliche Kalkulation gewährleisten
Für Bauunternehmer und Projektmanager bedeutet das: bessere Terminkontrolle, klare Budgetierung und keine unerwarteten Verzögerungen. Mit Turboflex kannst du wirklich vorausplanen. Die intuitive Einstellung von Hand macht den Einbau präzise und effizient.
Im Gegensatz dazu hat FLEXFIT, wie viele andere Systeme auf dem Markt, eine geringere Genauigkeit bei der Planung. Da die Ausrichtung nicht direkt auf dem Glas erfolgt und nicht der gesamte Bereich der Glasdickentoleranzen ausgeglichen werden kann, erfordert jede Anpassung mehrere Versuche. Das Ergebnis ist:
- Weitere nachträgliche Korrekturen
- Verlängerte Arbeitszeiten
- Langsamere, weniger vorhersehbare Installationen
Unvorhergesehene Bedingungen auf der Baustelle, wie z.B. unebene Böden oder technische Komplikationen, erhöhen das Risiko von Zeitplanunterbrechungen und Kostenüberschreitungen zusätzlich. Wenn eine genaue Planung für dein Projekt wichtig ist, ist Turbflex die beste Wahl.
Gibt es einen Kostenunterschied?
TURBOFLEX mag zwar höhere Anschaffungskosten für die Hardware haben, aber die Einsparungen bei der Arbeit überwiegen diese oft. Durch die Verkürzung der Installationszeit und die Vermeidung von Einstellungsfehlern senkt TURBOFLEX die Gesamtkosten, insbesondere bei großen oder komplexen Projekten.
FLEXFIT ist zwar in Bezug auf die Materialien günstiger, erfordert aber mehr Zeit für die Installation, was sich bei mehreren Aufträgen summiert.
Kurz gesagt:
- FLEXFIT = Geringere Materialkosten, höhere Arbeitszeiten
- TURBOFLEX = Höhere Materialkosten, geringere Arbeitszeiten
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Ab Januar 2026 sehen die Preise wie folgt aus: FLEXFIT 1,0 kN ist für 179,40 € erhältlich, während TURBOFLEX 1,0 kN 199,50 € kostet.
Hinweis: Ab Januar 2026 ist TURBOFLEX in den Versionen 1,0 kN und 1,5 kN erhältlich, während FLEXFIT in den Varianten 0,5 kN, 1,0 kN und 3,0 kN angeboten wird.
Welches System ist einfacher zu bedienen und anzupassen?
FLEXFIT wird von der Benutzerseite aus mit einem Werkzeug eingestellt, das in das Basisprofil eingesetzt wird.
Du musst nicht mehr über ungünstige Winkel greifen, was bei der Installation auf Balkonen oder an Kanten hilfreich ist. TURBOFLEX lässt sich ebenfalls von der Benutzerseite aus mit dem Drehmomentwerkzeug einstellen.
Installateure können die Platten von Hand ausrichten, was die Arbeit in engen Räumen oder im Alleingang erleichtert.
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